Die Geschichte der Feuerwehr Walldürn

Spatenstich Neubau Atemschutzanlage

Die Atemschutzübungsanlage des Neckar-Odenwald-Kreises wird in Walldürn neugebaut. Die Anlage ist durch die Erbauung in den 80er Jahren nicht mehr Stand der Technik. Der Spatenstich für den Neubau erfolgt im Dezember 2020. Der Betrieb wird voraussichtlich Ende 2021 aufgenommen.

MTW für Altheim

Um zusätzliches Personal an die Einsatzstelle zu befördern erhält die Abteilung Altheim in diesem Jahr einen Mannschaftstransportwagen (MTW).

2020
Neuer Kommandowagen

Nachdem der bisherige Kommandowagen (Baujahr 2002) doch in die Jahre gekommen war und öfters die Werkstatt aufsuchen musste, wurde dieser Anfang 2020 durch einen VW Tiguan ersatzbeschafft.

2018
Zwei neue Fahrzeuge für die Abteilung Walldürn

Pünktlich zum Feuerwehrfest kann die Abteilung Walldürn gleich zwei neue Fahrzeuge in Dienst stellen. Zum einen wurde eine Ersatzbeschaffung des Mannschaftstransportwagen, der zuvor als Einsatzleitwagen diente, notwendig.

Desweitern konnte aufgrund der mangelnden Löschwasserversorgung ein TLF4000 beschafft werden.

Neue Farbe bei der Einsatzkleidung

Nachdem die "schwarze Einsatzkleidung" bereits fast 10 Jahre im Einsatz war, werden Anfang 2018 die ersten sandfarbenen Einsatzkleidungen für Atemschutzgeräteträger von der Firma Consultiv beschafft.

2016
150 jähriges Jubiläum

Seit 150 Jahren engagieren sich motivierte Bürger für ihre Stadt und die Sicherheit ihrer Bewohner - dieses Jubiläum wird in einem Festakt im April und einem Jubiläumswochenende im Juli gefeiert.

Gründung einer Kindergruppe

Während die Abteilung ihr 150 jähriges Bestehen feiert, wird bei der Jugendfeuerwehr eine neue "Abteilung" die Kinderfeuerwehr gegründet. Diese richtet sich an Kinder von 4-10 Jahren um sich auf den Dienst bei der Feuerwehr vorzubereiten.

2014
Gerätewagen-Transport in Dienst gestellt

Um dem vielfältigen Einsatzspektrum effektiv begegnen zu können, wird 2014 ein Gerätewagen Transport in Dienst gestellt. Durch modular einsetzbare Rollcontainer ist das Fahrzeug "das Mädchen für alles".

25 Jahre Jugendfeuerwehr

25 Jahre Jugendfeuerwehr Abteilung Walldürn" heißt es im Dezember 2013. Nach einem umfangreichen Aktionsjahr präsentiert sich die gut aufgestellte und sehr motivierte Jugendfeuerwehr bei einem Festakt in glänzender Form. Zahlreiche Mitglieder der Einsatzabteilung sind aus der Jugendfeuerwehr hervorgegangen. 4 Gründungsmitglieder sind nachwievor in der Einsatzabteilung aktiv und haben Ausbildungen bis zum Verbandsführer durchlaufen. Die Jugendfeuerwehr stellt nachwievor die wichtigste Nachwuchsquelle der Einsatzabteilung dar.

2013
Neue Drehleiter

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Walldürn 1955 die erste Drehleiter im damaligen Altkreis Buchen in Dienst stellte, ist Walldürn im März 2013 erneut die erste Feuerwehr im Neckar-Odenwald-Kreis, die - nach knapp 20 Jahren ohne Drehleiter - eine DLA(K) 23/12 (Drehleiter Automatik mit Korb und Gelenkarm) in Betrieb nimmt.

Neue Hallentore

Im Dezember wird damit begonnen die Hallentore auszutaschen. Die bisherigen Schwenktore, die nicht mehr richtig schlossen und auch einen sehr hohen Wärmeverlust verursachten wurden durch moderne Segmenttore ausgetauscht. Fast alle diese in diesem Jahr durchgeführten Arbeiten wurden durch die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen durchgeführt.In diesem Jahr werden die Renovierungsarbeiten durch arbeiten an der Außenfasade vorrst abgeschlossen. Es wird eine Betonsanierung durchgeführt und die Fahrzeughalle mit einem neuen Anstrich versehen. Auch hier wieder durch die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen.

Feuerwehrhaus der Feuerwehr Walldürn Abteilung Stadt.

Büro für die JFW entsteht
In diesem Jahr werden einige Erweiterungen, Umbauten und Renovierungen in und am Gerätehaus durchgeführt. So wird z.B. die zentrale Kleiderkammer der Feuerwehr Walldürn in einem neuen Raum zusammengeführt. Dadurch wurde ein Raum geschaffen der den Jugenleitern zur eigenen Verfügung gestellt werden konnte.
2011
75-Jähriges Jubiläum der Abt. Rippberg

Im September 2011 feierte die Abteilung Rippberg ihr 75-Jähriges Jubiläum.

2010
Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges für Hornbach.

2010 wird der Abteilung Hornbach ein Löschgruppenfahrzeug (LF 8) übergeben. Dieses löst das bisherige LF Baujahr 1994 ab.

2009
Erstes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug

Im September wird das neu angeschafte HLF 20/16 seiner Bestimmung übergeben. Auch hier ist die Feuerwehr Walldürn wieder vorreiter, denn es handelt sich um das erste seiner Art im Neckar Odenwald Kreis. Es handelt sich um Das abgelöste LF wurde seitens der Stadt an einen Liebhaber verkauft.

Ersatz für die Einsatzjacke 90

Die in Baden-Württemberg weit verbreitetet Einsatzkleidung 90 in Organe mit Baumwollhosen ist für den Brandeinsatz nicht mehr zulässig. Daher werden für alle Atemschutzgeräteträger neue, wesentliche Sichere Jacken und Hosen angeschafft.

2009
Gründung eines Fördervereines

Im Januar wird der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Walldürn e.V. gegründet. Ziel ist es die Arbeit der Feuerwehr besser unterstützen zu können bzw. die Sicherheit der Feuerwehrleute zu erhöhen durch Anschaffungen die über die Pflichtleistungen der Gemeinde hinausgehen.

2007
50 Jahre Abteilung Hornbach

Zum 50 jährigen Jubiläum der Abteilung Hornbach, veranstaltet man ein großes Fest mit viel Aktionen für die Einwohner unter dem Motto "Retten, löschen, bergen, schützen." 

2006
Neuer Einsatzleitwagen

Am 17. September 2006 wird der neue Einsatzleitwagen (ELW1) auf Basis eines Mercedes Benz Sprinter und Aufbau der Firma Hensel seiner Bestimmung übergeben. Der bisherige ELW1 wird künftig als Mannschaftstransportwagen weiter genutzt. Besonderheit bei der Beschaffung war, dass die Finanzierung neben Zuschüssen von Land/Landkreis/Stadt von der Abteilung Walldürn-Stadt mit Eigenmitteln bewerkstelligt wurde. 

2005
Übergabe zwei neuer Fahrzeuge an Abt. Rippberg

Am 01. Mai 2005 wurde während dem Maibaumstellfest in Rippberg das jetzige Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) und der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) an die Abteilung Rippberg übergeben.

Diese zwei Fahrzeuge sind bis heute die Einsatzfahrzeuge der Abteilung.

Hier zu sehen ist das neue TSF-W

Und hier der neue MTW

2002
Kommandowagen für den Feuerwehrkommandanten

Am 08. September 2002 wird ein neues Einsatzfahrzeug feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Walldürn erhält einen Kommandowagen auf Basis eines Audi A4 Avant, 1.9 Quattro, welches dem Kommandanten als Führungsfahrzeug dient. 

2001
Jugendliche engagieren sich bei den Jugendfeuerwehren.

 Immer mehr Jugendliche engagieren sich in den Jugendfeuerwehren im gesamten Stadtgebiet. 

In den höhen Orten findet später ein Zusammenschluss der Jugendwehren zur Abteilung "Walldürner- Höhe" statt. 

1999
Erster Internetauftritt
Seit Mai 1999 präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr Walldürn im Internet. Dies ist der erste offizielle Internetauftritt einer Feuerwehr im Neckar-Odenwald-Kreis
1997
Neues Tanklöschfahrzeug

Die Freiwillige Feuerwehr Walldürn freut sich über den Erhalt eines neuen TLF16/25. Das neue Fahrzeug enthält unter anderem auch hydraulische Rettungsgeräte zum verstärkten Einsatz bei Verkehrsunfällen.

1995
Löschfahrzeug für die Honrbacher Wehr

Ein großer Tag  für die Hornacher Kameraden. Die Übergabe und Einweihung ihres neuen Löschfahrzeuges wird mit einem Festakt gefeiert.

1994
Übergabe Gerätewagen

Im Oktober 1994 wurde ein Gerätewagen an die Abteilung Rippberg übergeben, dieser war zuvor für die Berufsfeuerwehr Baden-Baden im Einsatz.

erste Atemschutzgeräteträger für Gottersdorf

Im November ´94 absolvieren die ersten vier Kameraden der Abteilung Gottersdorf ihren Atemschutzgeräteträgerlehrgang.

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Gottersdorf.

Anlässlich ihres 85-jährigen Jubiläum veranstaltet die Abteilung Gottersdorf eine Feuerwehrfest. Zugleich findet die Weihe des neuen Feuerwehrhauses statt. 

1992
Gerätewagen Atemschutz

Als Ergänzung zur Zentralen Atemschutzübungsanlage wird 1992 ein Gerätewagen Atemschutz GW-A, der für den gesamten Neckar-Odenwald-Kreis in Walldürn stationiert ist, eingewiehen.

1989
Fuhrpark wird durch einen ELW ergänzt

Um bei Einsätzen eine bessere Koordination der Führungskräfte zu ermöglichen, wird 1989 ein Einsatzleitwagen (ELW) für die Freiwillige Feuerwehr Walldürn angeschafft. 

Gründung der Jugendfeuerwehr

Die Walldürner Jugendfeuerwehr wird am 9. Dezember 1988 gegründet. Hierzu findet man sich mit 19 Jugendfeuerwehranwärtern im Feuerwehrgerätehaus zusammen.

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Die Aufnahme zeigt die neu gegründete Jugendfeuerwehr mit den Jugendwarten Matthias Meidel und Peter Hartmann sowie dem damaligen Bürgermeister Robert Hollerbach.

Hier ist die Jugendfeuerwehr bei einer Schauübung zu sehen.

1988
Bau einer Kreisweiten Atemschutzübungsanlage

Im September 1988 finden die Feierlichkeiten zur Einweihung einer Atemschutzübungsanlage mit einer zentralen Atemschutzwerkstatt für den Neckar-Odenwald-Kreis statt.

1986
Vorrausrüstwagen für die Feuerwehr Walldürn

Da die Feuerwehr längst nicht mehr lediglich bei Bränden gerufen wird, sondern sich der Aufgabenbereich immer mehr in technische Hilfeleistung jeglicher Art ausbreitet, wird 1986 ein Vorrausrüstwagen (VRW) auf dem Schloßplatz der Bestimmung übergeben. 

1983
Neues Feuerwehrgerätehaus

Nachdem man bereits schon 1977 (nach der Anschaffung eines neuen LF16) die Dringlichkeit eines Neubaus der Feuerwehrunterkunft erkannt hat, ist es jetzt endlich soweit: Das neue Gerätehaus in der Dr.-Heinrich-Köhler-Str. wird bei den Einweihungsfeierlichkeiten am 20./21. August 1983 seiner neuen Bestimmung übergeben.

1983
Jubiläum in Hornbach

Im Jahr 1983 feiert die Abteilung Hornbach ihr 25. jähriges Jubiläumsfest.

1978
Löschfahrzeug mit Rettungsgerät

Um auch den verstärkt auftretenden Situationen bei Verkehrsunfällen gerecht zu werden, erhält die Freiwillige Feuerwehr Walldürn 1978 ein neues LF16 mit einer noch manuell betätigten hydraulischen Rettungsschere. Jetzt wird der Stellplatz im Feuerwehrgerätehaus knapp, so dass die Drehleiter DL18 in einer Scheune in der Unteren Vorstadtstraße untergebracht wird.

Weihe des neuen LF16 durch den damaligen Stadtpfarrer Herrn Geistlichen Rat Pater Wigbert Richter OSA (+ 1998) am 09. April 1978 auf dem Wallfahrtsplatz der Basilika in Walldürn.

Festzug durch die Innenstadt.

1975
Fahnenweihe in Hornbach

Die Abteilung Hornbach feiert mit einem Fest die Einweihung ihrer neuen Fahnen.

1974
Eingliederung der Abteilung Hornbach

Nach der Gemeindereform im Jahr 1972 wird die Feuerwehr Hornbach als Abteilung der Stadt Walldürn eingeliedert.

1973
Übergabe LF 8/8 an Abt. Rippberg

Im August 1973 wurde ein LF 8/8 an die Abteilung Rippberg übergeben.

1972
Neues Tanklöschfahrzeug

Der Feuerwehr Walldürn wird am 30. April 1972 ein neues Tanklöschfahrzeug TLF16 übergeben. Dieses Fahrzeug wird nach Neuanschaffung eines TLF16-25 im Jahr 1997 an die Abteilungswehr Gottersdorf übergeben.

1972
Gemeindereform

Im Jahr 1972 findet in Walldürn die Gemeindereform statt. Seit diesem Zeitpunkt werden immer mehr Abteilungen der Stadt Walldürn angegliedert. Eine der ersten Abteilungen war Gottersdorf. 

1972
Gründung der ersten Jugendfeuerwehr

Der damalige Kommandant Heribert Rödig gründet im Juni 1972 die erste Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Walldürn.

Hier zu sehen sind die ersten Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

1969
Gründung eines Spielmannszuges

Die Abt. Rippberg gründet im Februar 1969 einen Spielmannszug. Ihr erster Auftritt war auf  damals bekannten Rippberger Waldfest.

Tragkraftspritzenanhänger für Hornbach

Bis dato musste eine Pumpe aus dem Jahr 1952 mit 400 Liter Förderleistung in der Minute bei der Brandbekämpfung ausreichen. Im Jahre 1969 wurde dann ein Tragkraftspritzen-Anhänger (TSA 8) angeschafft, welcher von einem Schlepper gezogen werden konnte. 

1968
Jubiläum der Abteilung Gottersdorf

Die Abteilungswehr Gottersdorf feiert in diesem Jahr mit einem großen Fest ihr 60-jähriges Bestehen. Dieser Anlass wird für die Weihe der neuen Fahnen genutzt. 

1967
Fest der Abteilung Hornbach

Den Neubau eines Löschwasserbehälters nutze man in Hornbach als Anlass und veranstaltete ein Fest mit Einweihung des Löschwasserbehälters. 

1966
Neubau Feuerwehrhaus Rippberg

Im August 1966 beginnt der Bau eines neuen Gerätehauses für die Abteilung Rippberg. Seither ist die Abteilungswehr an diesem Standort, der Hornbacher Landstraße zu finden. 

1964
Einweihung des neuen LF16

Einweihung des neuen LF16 am 20.09.1964 am Schulhof der Grundschule hinter dem Feuerwehrgerätehaus durch den damaligen Bürgermeister Dr. Arthur Trautmann.

Gründungsfest in Hornbach

Zwei Jahre nach der Gründung präsentierte sich, die damals zwei Löschgruppen strake Wehr, mit einem Festzug. Mit diesem Fest konnte sich, die heutige Abteilungswehr der Öffentlichkeit präsentieren und neue Mitglieder dazu gewinnen. 

1959
Gründung Abt. Gerolzahn
1957
Gründung Abt. Hornbach

Insgesamt 20 Gründungsmitglieder, erklärten sich am 27.Februar 1957 bereit, sich dem freiwilligen Ehrenamt zum Wohl der Allgemeinheit zu stellen und wählen damals ihren ersten Kommandanten Ottmar Goldschmitt. 

1956
Fahrzeug für Gottersdorf

Anfang des Jahres erhält die Feuerwehr Gottersdorf ein Tragkraftspritzenanhänger mit Tragkraftspritze.

Der Fuhrpark um 1955

Die untenstehenden Bilder zeigen den Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Walldürn im Jahr 1955 bei einer Hauptübung auf dem Schlossplatz.

1955
neue fahrbare Drehleiter

Die Freiwillige Feuerwehr Walldürn erhält eine fahrbare Drehleiter vom Typ DL18.

Das Bild zeigt die Drehleiter Ende der 1980er Jahre im Hof des Feuerwehrhauses.

Die Alarmierung

Die noch nicht lange errichtete Weckerlinie ermöglicht es, die wichtigsten Männer der Wehr schnell alarmieren zu können. Bald darauf soll eine Feuermeldeanlage am Rathaus eine noch schnellere Alamierung auslösen. Diese bewährt sich aber insofern nicht, weil sie sehr oft zum Missbrauch verleitet.

Leichtes Löschgruppenfahrzeug

Die Feuerwehr Walldürn erhält ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ Mercedes-Benz L1500S LLG (Leichtes Löschgruppenfahrzeug, ab 1943 erhält das LLG die Bezeichnung LF8). Dieser Typ wurde vom Reichsinnenministerium entwickelt und wurde in der damals üblichen "feldgrauen" Lackierung geliefert. Das Fahrzeug bietet im Innenraum Platz für eine Löschgruppe. Aus Platzmangel muss die 800 l-Feuerlöschpumpe jedoch auf einem einachsigen Anhänger (TSA) transportiert werden. Dieses Fahrzeug (Baujahr 1942) war zu Kriegszeiten im Afrikacorps im Einsatz, kurz vor Kriegsende noch für kurze Zeit auf einem Flugplatz in Höpfingen stationiert.

1949
Bau eines Feuerwehrhauses in Rippberg

Die Feuerwehr in Rippberg bekommt ein neues Gerätehaus. In Dieses ist, wie zur damaligen Zeit üblich, zugleich Gemeindehaus mit Milchküche, Gemeindewaage, und Anliegerwohnung in der Ringstraße.

1945
Neuformierung auch in Hornbach

Auch in Hornbach musste sich die Wehr nach dem 2. Weltkrieg neu formieren. Dabei konnte der Bürgermeister bei nicht genügend Freiwilligen, Einwohner zum Feuerwehrdienst bestimmen. 

1945
Nach dem 2. Weltkrieg

Die Freiwillige Feuerwehr ist nach dem Zweiten Weltkrieg die erste gesellschaftliche Institution, die von der amerikanischen Militärregierung als eine gemeinnützige, unbescholtene und notwendige Einrichtung anerkannt wird und deshalb gleich wieder ihre Aktivitäten aufnehmen darf. Diejenigen Feuerwehrmänner, die während des Krieges zu Dienstleistungen bei Wehren der Großstädten verpflichtet waren, kehren wieder in ihre Heimat zurück und nehmen sofort wieder ihren ehrenamtlichen Dienst bei der hiesigen Wehr auf. Bereits am 20. November 1945 findet eine Verwaltungsratsitzung im Gasthaus "Zum Burgtor" zur Neuformierung der Feuerwehr statt.

Gründung Abt. Wettersdorf
1939
Die Feuerwehr während dem Krieg

Während des Zweiten Weltkrieges waren wie in allen deutschen Städten die kriegstauglichen Männer an der Front im Einsatz. Deshalb mussten neben den daheimgebliebenen Männern auch Frauen den Feuerwehrdienst verrichten. Die Hitlerjugend stellte eine eigene HJ-Feuerwehr.


Die Abbildung zeigt die damalige Frauenabteilung vor dem Volksschulgebäude (heute: Grundschule) im Jahr 1944.

 

 

 

 

 

 

 

Kameraden der HJ-Feuerwehr.

 

 

 

Diese Aufnahme zeigt Kamerad Rudolf Kieser in einer damals typischen Feuerwehruniform mit Hakengurt.

Rotten zur Feuerbekämpfung

Aus einer Verfügung der Brandschutzvorschriften des Bezirksamtes Walldürn aus dem Jahr 1938 geht hervor, das die Bürger in Rotten zur Feuerbekämpfung einzusetzen sind.  Das heißt bei Bränden mussten neben Feuerwehrleuten auch alle Einwohner, einschließlich der Dienstboten, mitwirken. Bei Zuwiderhandlungen konnten Geldstrafen bis zu 60 Reichsmark oder und bis zu 14 Tagen Haft drohen. 

1938
Ausbildungsvorschrift

Ausbildungsvorschrift aus dem Jahr 1938.

 

1936
Der Verwaltungsrat

Die Abbildung zeigt den Verwaltungsrat (heute: Ausschuß) der Freiwilligen Feuerwehr Walldürn von 1936. Der damalige Kommandant Ernst Kieser befindet sich in der Mitte sitzend.

Gründung Abt. Rippberg

In der Zeit um das Jahr 1938 waren in Rippberg ein Hydrantenwagen als auch eine Handdruckspritze stationiert.

Die Geräte wurden in einer Privatscheune in der nähe des Rathauses untergebracht.

1932
Gründung Abt. Glashofen
Elektrizität als Brandursache
In Walldürn hält die Elektrifizierung ihren Einzug. Diese ist wohl die häufigste Ursache für die vielen Brände der damaligen Zeit.
1929
Feuerschutzabgaben zur Finanzierung

Für die finanzielle Anschaffung von Brandbekämpfungsmaterial ist die Gemeinde zuständig, wobei höhere Stellen Zuschüsse gewähren. Die Kasse der Feuerwehr hat hierfür zu geringe Beträge; wenn man bedenkt, dass diese nur durch Beiträge der Mitglieder und durch Strafgelder derjenigen zusammenkommen, die unentschuldigt an Übungen und Einsätzen fernbleiben. Ab 1929 fließen sogenannte "Feuerschutzabgaben", welche diejenigen Männer zu entrichten haben, die keinen Feuerwehrdienst leisten wollen, in die Kasse.

1927
Gründung Abt. Altheim
1922
Neues Domizil

Die Feuerwehr bezieht ihr neues Spritzenhaus in der Friedrich-Ebert-Straße. Genutzt wird ausschließlich das Erdgeschoß; im Obergeschoß sind Wohnungen eingerichtet. Nebenan befindet sich ein Schlauchturm zum Waschen und Trocknen von Schläuchen. Dieser fällt im Jahr 1998 der Spitzhacke wegen Baufälligkeit zum Opfer.

Auf den gezeigten Bildern ist das alte Spritzenhaus (mittleres Gebäude) der Feuerwehr zu sehen, das von 1922-1983 als Unterkunft diente. Der Schlauchturm befindet sich auf der Gebäuderückseite. Angebaut an den Schlauchturm ist die Sporthalle der Grundschule.

1910
Badische Feuerwehrtage

Das Bild zeigt den damaligen Schriftführer Schler (links) bei den Badischen Feuerwehrtagen am 30. Juli 1910.

1908
Gründung FF Gottersdorf

Als erste, der heutigen Abteilungswehren wird in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Gottersdorf gegründet. 

Diese ist zu diesem Zeitpunk im Besitz einer fahrbaren Handspritze aus dem Jahr 1899. 

Neue Omnibusspritze
Die Freiwillige Feuerwehr Walldürn erhält eine 10-sitzige Omnibusspritze mit einem Leitergerüst von der Firma Carl Metz in Karlsruhe. Leider sind hiervon keine Originalbilder mehr erhalten.
Neugründung
38 Mann zur Steigermannschaft
  • 39 Mann zur Spritzenmannschaft
  • 19 Mann zur Arbeitsmannschaft
  • Die Feuerwehrmänner erhalten eine einheitliche Dienstkleidung. Funktionsträger sind durch eine besondere Helmkennzeichnung herausgestellt.
    1894
    Anschluss an ein zentrales Wassernetz

    Ab dem 28. Juli 1894 sind die Straßen und Haushalte Walldürns durch ein zentrales Wassernetz an eine Wasserversorgung angeschlossen. Dies erleichtert die Arbeit der Feuerwehr wesentlich, da das Wasser über Hydranten aus den Straßen entnommen werden kann. Der Wasserdruck ist damals bereits teilweise schon ausreichend, um auf eine Pumpe verzichten zu können.

    1885
    Eine Pflichtfeuerwehr wird notwendig

    Das Interesse der Bevölkerung um die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr lässt derart nach, dass eine Pflichtfeuerwehr errichtet werden muss.

    1882
    Zusätzliche Feuerspritze

    Im Jahre 1882 bezieht die Feuerwehr von der Firma Carl Metz in Karlsruhe eine Feuerspritze mit Druck- und Saugkraft. Diese ist auf einem Fahrgerüst montiert und kann von Pferden gezogen werden. Die Feuerspritze ist auf dem folgenden Bild im Vordergrund zu sehen.

    1871
    Erste Druckpumpe

    Der Schlossermeister Stalf aus der Walldürner Hauptstraße wird von der Gemeinde beauftragt eine neue Druckpumpe mit Wasserkasten zu konstruieren. Diese wird im Jahr 1871 gefertigt und ist heute noch vorhanden.

    Im Vordergrund des unten gezeigten Bildes steht dieses Druckpumpe.

    Brand im Armenkinderhaus

    Bereits am 06. September 1866 bricht in der Scheune des Armenkinderhauses (heute: Erzbischöfliches Kinderheim St. Kilian) Feuer aus. Das Wasser muss von weit hergeholt werden. Wäre die damalige Bevölkerung der Feuerwehr mehr behilflich gewesen, wäre der Brand in kürzester Zeit unter Kontrolle gewesen. Einige Stadträte hatten die Bevölkerung sogar mit den Worten: "Die Feuerwehr soll löschen, oder schlagt ihnen die Helme von den Köpfen" von der Hilfestellung abgehalten. Dies zeigt dass auch schon damals Menschen aus purem Egoismus und Unverstand gemeinnützigen Projekten im Weg standen.

    Zeitungsausschnitt aus der damaligen Tageszeitung "Die Tauber" zum Brand.

    1866
    Gründung der FF Walldürn

    Am 20. April 1866 wird die Freiwillige Feuerwehr in Walldürn gegründet. Damals ist man bereits in Besitz von drei Feuerspritzen, denen jeweils eine bestimmte Mannschaft zugeordnet ist. Zur Bedienung der großen Spritze sind 38 Mann nötig. Die Mittlere benötigt ebenfalls 38 Männer, wobei 19 Mann zur Bedienung der kleinen Spritze erforderlich sind. Mit großem Eifer übt die neu erstelle Mannschaft, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. 

    Das Bild zeigt einen Auszug aus dem Protokoll der Gründungsversammlung.

    1860
    Walldürn um 1860

    Bei diesem Bild handelt es sich um das wahrscheinlich älteste Foto von Walldürn, das etwa um 1860 aufgenommen wurde.

    vor 1839
    Die Feuerlöschordnung
    Bisweilen gibt es keine straff organisierte Form einer Feuerwehr wie wir es heute kennen. Vom Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein waren alle gesunden Männer im Gemeinwesen "Dürn" - später Walldürn zur Brand und Verbrechensbekämpfung verpflichtet. Damals fehlen noch technische Errungenschaften zur gezielten aber vor allem potenten Brandbekämpfung. Deshalb werden zur Wasserförderung Menschenketten errichtet, die das Wasser durch Weiterreichen von Eimern von verschiedenen Wasserstellen an den Brandort schaffen. Die Feuerlöschordnung vom 06. September 1839 beinhaltet folgendes:
  • Jeder Einwohner ist verpflichtet nach Kräften seinem Mitbürger beizustehen.
  • In jedem Haushalt muß an einer bestimmten Stelle ein lederner Feuereimer hängen.
  • Bei Feuerzeichen durch Trommel-, Sturm- oder Bürgerglocke haben folgende Personen an der Brandstätte zu erscheinen: Diejenige Rotte (Walldürn ist zu diesem Zeitpunkt in verschiedene Bezirke und Rotten zur Brandbekämpfung aufgeteilt. Die Rotten bestehen aus den Männern, die in den jeweiligen Bezirken wohnen.) in deren Bezirk der Brand ausgebrochen ist, der Bürgermeister mit zwei Ratsmitgliedern, einer der städtischen Polizeidiener, der erste Aufseher über die Löschgeräte (Feuerherr), die Kaminfeger, die Maurer und Zimmerleute mit Äxten und Pickeln, sowie alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt.